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Vom VW-Käfer zum FROG 400
Die Geschichte des Heftapparates
Die Entwicklung von Heftmaschinen begann eigentlich mit dem Beginn
der Industrialisierung. Als Grundvoraussetzung für das Verbinden
von Papier mußte die Möglichkeit zur Produktion der sogenannten
Heftklammern geschaffen werden.
Ursprünglich wurden die Klammern nicht aus Draht hergestellt,
sondern aus einem dünnen Blech, gestanzt und gebogen, und dann
auf ein Holz aufgefädelt und mit einer Schnur festgebunden. Wollte
man einen Apparat befüllen, so wurde die Schnur aufgeschnitten,
und die Klammern wurden vorsichtig vom Holz in den Apparat geschoben.
Die Heftapparate waren damals noch schwere, globige Geräte. Erst
mit der Entwicklung der geklebten Klammern (Klebelack) war es möglich,
den Heftapparaten eine kleinere, handlichere Form zu geben.
Diese Entwicklung erfolgte Mitte der 50erJahre. Der FROG 400 von SAX
war mit dem Vorzug der einfachen Handhabung und auch der vielseitigen
Verwendbarkeit, auch zum Nageln, ausgestattet.
War der VW-Käfer ein Auto für die breite Masse, so wurde
der FROG 400 von SAX ein Heftapparat sowohl für den Büro-
als auch für den Privatbedarf. Die Einfachheit hat ihn zu dem
Heftapparat gemacht, welcher heute noch immer nicht vom Markt wegzudenken
ist, dh. altbewährt und millionenfach verkauft! |
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